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Eine Tiefbrunnenpumpe sorgt für volle Wasserbehälter

Mit einer Tiefbrunnenpumpe lässt sich Wasser aus einer größeren Tiefe fördern. Sie unterscheiden sich nach Förderleistung und Förderhöhe, sowie nach Durchmesser und werden im heimischen Garten, in der Landwirtschaft und im Teich eingesetzt. Die Pumpen befördern das Wasser aus Zisterne oder Brunnen in die bereitstehende Tonne, von dort aus kann der Garten via Gartenschlauch bewässert werden.

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Tiefbrunnenpumpe mit Solarstrom

Arbeitet die Tiefbrunnenpumpe mit Solarstrom, lässt sie sich auch dort einsetzen, wo kein stationärer Stromanschluss vorhanden ist. Liefert die Sonne über die Solarzellen die für den Betrieb notwendige Energie, sparen Sie Strom und schützen gleichzeitig die Umwelt. Sie nutzen Regenwasser als Ressource und brauchen kein wertvolles Trinkwasser zum Gießen. Das ist vor allem auf den Grundstücken sinnvoll, die weder über einen Stromanschluss noch über einen Wasseranschluss verfügen. Das notwendige Wasser zum Gießen kommt aus einer Regenwasserzisterne oder einem Brunnen. Mit der solarbetriebenen Tiefbrunnenpumpe ist das tägliche Gießen im Hochsommer ein Kinderspiel.

Tipp: Kombinieren Sie eine Tiefbrunnenpumpe mit einer Druckpumpe und automatisieren Sie damit Ihre Wasserversorgung: Während die Druckpumpe das zum Gießen nötige Wasser aus dem Wasserbehälter zur Spritze des Wasserschlauchs befördert, pumpt die Tiefbrunnenpumpe das Wasser aus dem Brunnen oder der Zisterne zum Wasserbehälter und füllt diesen automatisch nach. Gehören Sie stattdessen zur gemütlichen Sorte und genießen den Garten lieber, statt sich um die Pflege zu kümmern? Kombinieren Sie die Tiefbrunnenpumpe stattdessen mit einem Bewässerungssystem – so können Sie sich entspannt zurücklehnen, während die Pflanzen in regelmäßigen Abständen automatisch mit Wasser versorgt werden.

So funktioniert die Tiefbrunnenpumpe

Die Tiefbrunnenpumpe nutzt keinen Druckschalter, sondern einen sogenannten Schwimmschalter. Wird der Strom eingeschaltet, fängt die Pumpe an zu arbeiten. Sie pumpt so lange Wasser aus dem Brunnen oder der Zisterne in die Regentonne oder die Tränke, bis der dort angebrachte Schwimmschalter signalisiert, dass die notwendige Füllung erreicht ist. Wird aus der Regentonne mittels Druckpumpe wieder Wasser entnommen, senkt sich der Schwimmschalter und schaltet die Pumpe wieder ein, vorausgesetzt, sie bekommt Strom.

Die Leistung der Tiefbrunnenpumpe

Mit Tiefbrunnenpumpen kann Wasser aus dem Brunnen über eine Höhe bis zu 30 Metern in das Wasserfass gepumpt werden. Die solarbetriebenen Pumpen werden mit zwei unterschiedlichen Betriebsspannungen angeboten: Wird die Pumpe mit 12 Volt betrieben, liefert ein Akku mit 12 Volt den nötigen Strom, die mit 18 Volt betriebene Pumpe bekommt ihren vom Solarmodul mit der Nennspannung von 18 Volt. Mit ihrem schlanken Durchmesser von zehn Zentimetern passen die Tiefbrunnenpumpen selbst in kleinere Bohrlöcher. Die Pumpe wird einfach mit einem Seil in den Brunnen gelassen. Das robuste Gehäuse aus Kunststoff schützt vor äußeren Einflüssen und der mechanische Filter aus Edelstahl schützt die Pumpe vor grobem Schmutz. Der Motor ist robust und die Pumpe langlebig. Von der Förderhöhe hängt es ab, wie viel Wasser in einer Stunde tatsächlich gepumpt werden kann:
Bei einer Tiefe von:

  • 30 Meter werden 360 Liter/ Stunde
  • 24 Meter werden 401 Liter/ Stunde
  • 18 Meter werden 413 Liter/ Stunde
  • 12 Meter werden 432 Liter/ Stunde
  • 6 Meter werden 440 Liter/ Stunde

gefördert.

Tiefbrunnenpumpe auch in der Zisterne

Tiefbrunnenpumpen sind schlanke Rohrpumpen und brauchen zur Motorkühlung einen ausreichend großen Wasserstrom. Soll aus der Zisterne mit Tiefbrunnenpumpe Wasser gefördert werden, wird um die Pumpe ein Kunststoffrohr gezogen. Dieses stellt sicher, dass das geförderte Wasser am Pumpenmotor vorbeiströmt und diesen kühlt.

Darauf sollte beim Kauf von Tiefbrunnenpumpen geachtet werden

Für die Auswahl geeigneter Tiefbrunnenpumpen sind die Brunnentiefe, der Durchmesser des Brunnens und die maximale Fördermenge pro Stunde wesentlich. Die solarbetriebenen Tiefbrunnenpumpen eignen sich besonders für den Betrieb im Garten, wenn dort weder ein Anschluss an das Strom- noch an das Trinkwassernetz vorhanden ist. Ist ein Akku-Speicher vorhanden, kann die Pumpe auch dann betrieben werden, wenn das Sonnenlicht zur Stromerzeugung gerade nicht ausreicht. Sobald die Sonne scheint, wird der Akku wieder aufgeladen.

Vorteile von Tiefbrunnenpumpen & Tipps

Ist ein eigener Brunnen im Garten vorhanden, lässt sich dieser zur Bewässerung nutzen und spart wertvolles Trinkwasser. Besonders auf Grundstücken ohne eigenen Trinkwasseranschluss ist ein Brunnen für die Bewässerung von Pflanzen und Rasen unabdingbar, vor allem, wenn die Sommer heiß und trocken sind. Ganz egal, viel Wasser für die Pflanzen benötigt werden: Die Wasserrechnung steigt hierdurch nicht. Da Tiefbrunnenpumpen eine Förderhöhe bis zu 30 Metern haben, lässt sie sich vielseitig einsetzen und kann im Winter - dank der Tiefe frostgeschützt - im Brunnen bleiben.

Wie tief sollte die Pumpe im Wasser hängen?

Grundsätzlich sollte eine Tiefbrunnenpumpe etwa einen Meter über dem Filterrohr platziert werden. Damit werden Turbulenzen im Grundwasser und Ausfällungen von Kalk, Eisen oder Mangan verhindert. Gleichzeitig kühlt das Grundwasser den Motor der Pumpe. Achten Sie darauf, dass die Pumpe trotzdem stets vollständig im Wasser hängt und noch ausreichend Wasser über ihr vorhanden ist. Andernfalls kann Luft angesaugt werden, falls der Wasserspiegel beim Pumpen absinkt. Hängt die Pumpe dagegen zu tief, werden Sand oder andere feine Stoffe aufgewirbelt.

Wann eine 3-Zoll oder eine 4-Zoll Tiefbrunnenpumpe sinnvoll ist

Für den Betrieb von 4-Zoll Tiefbrunnenpumpen sollte der Brunnen einen Durchmesser von mindestens 100 Millimetern aufweisen. Sie verfügt über eine deutlich höhere Fördermenge als eine 3-Zoll Pumpe und verbraucht dafür weniger Strom. Hat der Brunnen jedoch nur einen Durchmesser von 80 Millimetern, ist nur der Einsatz von 3-Zoll Brunnenpumpen möglich.

Druckschalter oder Schwimmschalter?

Der Druckschalter reagiert auf den vorhandenen Wasserdruck, der Schwimmschalter auf den Wasserpegel. Wird Wasser aus dem Wasserfass entnommen, reagiert der Schwimmschalter auf die verringerte Wasserhöhe und schaltet die Tiefbrunnenpumpe ein.